Neues aus der MIT Hochtaunus

25. August 2021
MIT Unternehmern im Gespräch

Besuch bei der Adam Hall Group mit Markus Koob MdB

Nach langem Verzicht auf Live-Veranstaltungen aus Rücksicht auf die pandemische Lage nutzte die Mttelstands- und Wirtschaftsunion Hochtaunus (MIT) die Entspannung während des Sommers, um am 25.8. mit dem Bundestagsabgeordneten Markus Koob die Adam Hall Group in Neu-Anspach zu besuchen. Adam-Hall-Geschäftsführer Alexander Pietschmann und Finanzchef Sven Wagner führten die Teilnehmer durch das Unternehmen und berichteten über die aktuellen Herausforderungen. Als Techniklieferant für die Veranstaltungsbranche ist Adam Hall besonders von den aktuellen Beschränkungen, aber auch von der Verunsicherung des Publikums betroffen. Die Branche wünscht sich von der Politik vor allem bundesweit einheitliche, verlässliche Regelungen. Neben den beiden Adam-Hall-Topmanagern und Markus Koob, der in seinem Redebeitrag auf die bevorstehende Bundestagswahl einstimmte, stand auch der Landtagsabgeordnete Holger Bellino im Anschluss für Fragen des Publikums zur Verfügung.

 

11. Mai 2020

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Keine Erhöhung der Rundfunkgebühren

Die Mttelstands- und Wirtschaftsunion Hochtaunus (MIT) appelliert an die Ministerpräsidenten der Länder, die beschlossene Erhöhung derRundfunkbeiträge zurückzunehmen. Die momentan geplante Erhöhung derRundfunkbeiträge um 86 Cent von 17,50 Euro auf 18,36 Euro ist auf Grund der schwierigen wirtschaftlichen Lage nicht vertretbar. Als die Ministerpräsidenten der Beitragserhöhung zustimmten, konnte Deutschland auf zehn Jahre hoher Beschäftigung und Wirtschaftswachstum zurückblicken. Doch in den letzten zwei Monaten hat sich die Lage der Wirtschaft massiv verschlechtert. „Für über zehn Millionen Beschäftigte ist Kurzarbeit beantragt, die Arbeitslosigkeit steigt erstmals seit Jahren wieder an“, sagt die Vorsitzende der MIT Claudia Kott. Während Millionen Menschen aufgrund von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit Einkommenseinbußen erleiden und Existenzängste haben, während die Umsätze von Hunderttausenden Unternehmen eingebrochen sind und Insolvenzen drohen, ist eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags das falsche Signal. Wenn die Zahler sich einschränken müssen, dürfen die Empfänger keine Zuwächse erwarten. „Außerdem bekräftigt die MIT Hochtaunus ihre Forderung nach einer Aufgabenkritik und Strukturreform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, weil Aufgaben und Strukturen nicht mehr in die aktuelle Zeit passen“, so Kott abschließend.

 

11. Mai 2020

Lufthansa

MIT: Kein Staatseinfluss auf die Geschäftspolitik

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion Hochtaunus (MIT) lehnt eine Übernahme von Aktien an der Lufthansa durch den Staat generell ab. MIT-Vorsitzende Claudia Kott begründet den Beschluss: „Die Lufthansa war vor Corona ein gesundes, profitables Unternehmen und ein systemrelevanter Bestandteil unserer Verkehrsinfrastruktur. Wir wollen die Lufthansa erhalten, damit sie nach der Krise ohne staatliche Hilfe im globalen Wettbewerb bestehen kann.“ Der Staat dürfe aber auf Grund der finanziellen Hilfen keinen Einfluss aus das operative Geschäft oder die strategische Ausrichtung der Lufthansa nehmen.

Aus Sicht der MIT ist es essenziell, dass das finanzielle Engagement des Staates schnellstmöglich beendet wird. Claudia Kott:  „In dieser Zeit dürfen selbstverständlich keine Boni oder Dividenden gezahlt werden.“ Die Hilfe des Staates solle sich im Wesentlichen auf Kredite und stille Beteiligungen beschränken. Im Gegenzug solle der Staat auch an künftigen Gewinnen beteiligt werden. „Sollte der Wirtschaftsstabilisierungsfond auf Grund des finanziellen Engagements Aufsichtsratsmandate beanspruchen, müssen diese von unabhängigen Experten besetzt werden“, so Kott. Politiker oder Beamte sollten keinen Einfluss auf das Unternehmen ausüben dürfen.

 

30. April 2020

Wiederanfahrt der Wirtschaft – Perspektiven

Die Corona-Pandemie stellt unser gesamtes öffentliches Leben auf den Kopf und unsere Gesellschaft vor enorme Herauforderungen. Innerhalb weniger Tage wurde erneut ein Maßnahmenpaket historischen Ausmaßes beschlossen, um betroffenen Unternehmen und ihren Beschäftigten möglichst zügig zu helfen.

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) hat mit zahlreichen fachlichen Forderungen und Hinweisen (siehe PM Sozialversicherungsbeiträge) für dieses großartige Hilfspaket in die Beratungen aktiv eingebracht.

Perspektiven für ein Wiederanfahren der Wirtschaft: Jetzt sind alle Kräfte gefordert, Perspektiven für ein langsames Wiederanfahren der Wirtschaft zu entwerfen. Klar ist, dass dies nur unter Beachtung strenger Auflagen zum Gesundheitsschutz möglich ist. „Es geht nicht um Wirtschaft oder Gesundheitsschutz, es geht um Wirtschaft mit Gesundheitsschutz“, so die Vorsitzende der MIT Hochtaunus, Claudia Kott. Besonders dringlich ist der Wunsch der Gastronomen und der Hotellerie für einen achtsamen Neustart mit besonderen Hygienekonzepten, Abstandsregeln zwischen den Tischen und Einlassbegrenzungen.

Bei Erstellung des Fahrplans für die Wiederanfahrt stehen uns entscheidende Diskussionen bevor. Die neu aufgeflammte Debatte um ein bedingungsloses Grundeinkommen wie auch die neu erhobene Forderung der SPD, eine neue Vermögensabgabe zu erheben, zeigen, dass es auch um grundlegende Struktur- und Systemfragen gehen wird.

„Deshalb muss sehr klar abgewogen werden welche Forderungen unsinnig, ja vielleicht sogar schädlich sind, daher wird es unsere Aufgabe sein darauf zu verweisen, was die Soziale Marktwirtschaft zu leisten vermag und was sie in der Vergangenheit geleistet hat“, so Kott.

Ein wichtiges Ziel der Mit ist es  darauf hinzuwirken,  die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft, die Leistungsfähigkeit des Staates und das Sozial- und Gesundheitssystem mittel- und langfristig zu erhalten und zu stärken.

Alles, was weniger existenziell ist und sogar zusätzlich belastend ist, muss auf Eis gelegt werden; angefangen von der Bonpflicht über die Meldefristen und Verbrauchsschwellenwerte im Energie- und Umweltrecht bis hin zur Grundrente.

Und schließlich brauchen wir nach wie vor eine Strukturreform im Steuersystem. Wir müssen das Unternehmenssteuerrecht wettbewerbsfähiger gestalten, inklusive einer besseren Berücksichtigung von Verlusten. Und wir müssen die Belastung von Erwerbstätigen vor allem bei unteren und mittleren Einkommen durch eine Reform der Einkommensteuer und in den Sozialversicherungen verringern.

Dabei ist zu beachten, dass die Krise nur europaweit überwunden werden kann. Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft bietet dafür eine gute Chance. Wir brauchen ein europäisches Wachstumsprogramm und eine Stärkung des europäischen Binnenmarktes. Deutschland muss dabei den besonders vom Virus betroffenen Nachbarländern schnell und wirksam mit direkten Zuwendungen helfen. Dabei dürfen wir aber Solidarität nicht mit Haftungsgemeinschaft verwechseln.

„Auch wenn die aus der Krise resultierenden Einschränkungen und Rückschläge noch Monate, wenn nicht Jahre andauern, können die richtigen Reformen jetzt Deutschland langfristig wettbewerbsfähiger und erfolgreicher machen“, sagt Claudia Kott, und zum Schluss appelliere ich an die Verbraucher : „Kaufen Sie regional und helfen Sie damit den heimischen Betrieben“, so Kott abschließend.

 

18. März 2020

Schnelle Hilfe für Unternehmen wegen der Corona-Folgen

Kott: Sozialversicherungsbeiträge erst im Folgemonat zahlen

Die Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Hochtaunus Claudia Kott  fordert, schnellstmöglich die Vorfälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge zu beenden. Damit müssten alle Arbeitgeber in Deutschland die Sozialbeiträge für ihre Mitarbeiter nicht mehr im laufenden, sondern erst im Folgemonat abführen. Kott: „So erhalten wir kurzfristig für alle Unternehmen Liquidität, die jetzt in der Krise so dringend gebraucht wird.“

Der Staat hatte 2005 angesichts knapper Kassen die Unternehmen verpflichtet, ihre Sozialabgaben für die Mitarbeiter nicht mehr im Folgemonat, sondern im laufenden Monat zu zahlen. Dies sollte eine vorübergehende Liquiditätshilfe für die Sozialkassen zu Lasten der Unternehmen sein. Die Reform wurde jedoch nie zurückgenommen, obwohl die Krise der Sozialkassen längst überwunden ist. Nun wäre aus Sicht von Kott der richtige Zeitpunkt das alte Versprechen einzulösen: „Viele Unternehmen sind wegen der Corona-Krise in akuten Zahlungsschwierigkeiten und benötigen dringend Liquidität. Deshalb ist jetzt auch der richtige Zeitpunkt, dass der Staat seine von den Unternehmen geliehene Liquidität zurückgibt.“ Ein weiterer Vorteil dieser Maßnahme wäre die Abschaffung von Bürokratiekosten. Momentan müssen Arbeitgeber  bei Beschäftigten mit wechselnden Löhnen die Sozialabgaben zweimal berechnen: bei der Vorauszahlung und im Nachhinein. Dies wäre mit dem Wegfall der Vorfälligkeit nicht mehr notwendig.

Kott: „Wenn es technisch möglich ist, sollten wir das noch für die Märzzahlungen umsetzen, die dann erst im April fällig werden. Spätestens ab April sollte die Reform aber greifen.“

 

4. März 2020

Jahresauftaktveranstaltung im Mittelstandsmagazin

Berichterstattung über die Jahresauftaktveranstaltung der MIT Hochtaunus im Mittelstandsmagazin der MittelstandsUnion Deutschland. Für eine lesbar vergrößerte Version bitte anklicken.

 

15. Januar 2020

Einladung „MIT – Jahres-Auftaktveranstaltung“

Sehr geehrte Mitglieder,
sehr geehrte Freunde der MIT,
wir freuen uns sehr, dass wir Herrn Prof. h.c. Dr. Heinz Friedrich Ruppert Riesenhuber MdB a.D. gewinnen konnten, aus seiner heutigen Perspektive zu uns zu sprechen.
Prof. Riesenhuber war von 1976 bis 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er fungierte im 17. und 18. Deutschen Bundestag als Alterspräsident. Von 1982 bis 1993 war er Bundesminister für Forschung und Technologie, er war Forschungspräsident und veröffentlichte unter anderen das Buch „Ethik in Wissenschaft und Technik“, er ist seit 1979 Vorsitzender des Bezirksverbands Rhein-Main (ehemals Untermain).
Die Veranstaltung findet am Samstag, 01. Februar 2020 um 11.00 Uhr im Hotel Steigenberger, Kaiser-Friedrich-Promenade 69 – 75 in 61348 Bad Homburg v.d. Höhe statt.
Dabei sein werden, Oberbürgermeister Alexander Hetjes, Bürgermeister Meinhard Matern, die Landtagsabgeordneten Jürgen Banzer und Holger Bellino.
Ein Grußwort spricht unser Bundestagsabgeordneter Markus Koob.
Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion und Ihr Kommen!
Mit freundlichen Grüßen
Claudia Kott
Vorsitzende

 

1. Dezember 2019

Impressionen vom festlichen Weihnachtsgansessen der MIT Hochtaunus


 

1. Juli 2019

MIT Pressemitteilung zur Neufassung der Grundsteuer
Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung

Die MIT Hochtaunus begrüßt, dass sich die Koalition in Berlin mit den Ländern auf einen Reformvorschlag für die Grundsteuer geeinigt hat und ein Gesetzespaket vorgelegt hat.

Die Reform ist notwendig geworden, weil das Bundesverfassungsgericht in 2018 die derzeitigen gesetzlichen Regelungen zur Grundsteuer für verfassungswidrig erklärt hat.

Besonders wichtig ist die geplante Öffnungsklausel für die Bundesländer. Dazu ist auch das Grundgesetz zu ändern. Jedes Bundesland ist dazu ermächtigt, künfitig ein eigenes Gesetz zur Grundsteuer zu erlassen und damit den Gegebenheiten vor Ort Rechnung zu tragen. Die MIT Hochtaunus begrüßt auch den Vorschlag, eine Grundsteuer C neu einzuführen. Das betrifft die Möglichkeit für baureifes Gelände besondere Hebesätze festzulegen, um Spekulationen vorzubeugen.

Die MIT Hochtaunus fordert den Landesgesetzgeber auf, die Möglichkeit der Öffnungsklausel in Anspruch zu nehmen und eine wesentliche Vereinfachung der Ermittlung der Bemessungsgrundlage vorzugeben.

Die MIT Hochtaunus fordert damit die Entlastung der Finanzverwaltungen, die alle Grundbesitze neu bewerten müssen. Unnötige Personalaufwächse in den Finanzverwaltungen sind zu vermeiden.

„Das kommunale Hebesatzrecht bleibt erhalten und stärkt die kommunale Selbstverwaltung. 14 Milliarden Euros Einnahmen aus der Grundsteuer sollen auch weiter den Kommunen zufließen“ sagt die Vorsitzende Claudia Kott.

Insbesondere die Grundsteuer C soll als Lenkungsmöglichkeit genutzt werden. Die MIT Hochtaunus erwartet allerdings, dass die Kommunen die Hebesätze so ändern, dass keine Steuermehreinnahmen (Steuererhöhungen) entstehen.

„Die Grundsteuer muss auch weiter umlagefähig für die Nebenkosten sein“, so Kott abschließend.

 

15. Juni 2019

MIT-Polit-Talk „Nachlese zur Europawahl“

Auf reges Interesse stieß die Veranstaltung „Nachlese zur Europawahl“ der MIT Hochtaunus mit Kanzleramtsminister Prof. Dr. Helge Braun am 15. Juni in Bad Homburg.

Nach der Begrüßung der zahlreich erschienenen Gäste durch Claudia Kott, Vorsitzende der MIT Hochtaunus, begann Kanzleramtsminister Prof. Dr. Helge Braun im mit 80 Besuchern vollständig gefüllten Saal des Hotels Steigenberger mit einer Analyse des Ergebnisses der Europawahl und dessen Konsequenzen für die kommende Legislaturperiode. Dabei zeigte sich Braun zunächst erleichtert, dass rechtspopulistische Parteien nicht die zunächst befürchteten Erfolge verbuchen konnten. Damit hätten die Wähler für ein starkes gemeinsames Europa gestimmt, welches allein in der Lage sei, die aktuellen weltpolitischen Probleme zu meistern.

Unter anderem auch im Bereich der Terrorismusabwehr sei eine deutlich engere Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten erforderlich. Dabei reiche eine länderübergreifende Fahndung nach den Drahtziehern nicht aus; notwendig sei für eine erfolgreiche Anschlagsprävention etwa auch der grenzüberschreitende Austausch von Geheimdienstdaten. Damit eine solche Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten  funktionieren könne, bedürfe es jedoch gemeinsamer Werte in der Union wie insbesondere auch eines einheitlichen Verständnisses von Rechtsstaatlichkeit.

Ein gemeinsames Auftreten zur Verteidigung gesamteuropäischer Interessen sei insbesondere angesichts der derzeitigen handelspolitischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China  von fundamentaler Bedeutung. Nur so könne Europa einen ernstzunehmenden Verhandlungspartner für die Weltmächte darstellen. Gemeinsame Anstrengungen der Union seien zudem etwa auch auf dem Feld des Klimaschutzes erforderlich.

Den wohl nicht mehr vermeidbaren Brexit sieht Prof. Dr. Braun als problematisch auf dem Weg hin zu einem starken Europa. Das Vereinigte Königreich bleibe allerdings auch nach einem Brexit ein wichtiger handels- und sicherheitspolitischer Partner der Europäischen Union und nicht nur geografisch ein Teil Europas. Nachverhandlungen über den Austrittsvertrag erteilte Prof. Dr. Braun eine Absage; allerdings sollte den Briten im Interesse eines auch weiterhin guten Verhältnisses kein Ultimatum gesetzt werden.

Nicht einfach stelle sich die Wahl des neuen Kommissionspräsidenten im Hinblick auf die Sitzverteilung im Europaparlament nach der Wahl dar. Für Mehrheitsentscheidungen müssten Koalitionen gebildet werden, wobei es bei den Parteien im Europäischen Parlament – anders als etwa in Deutschland – keinen zwingenden Konsens dahingehend gebe, dass der Kommissionspräsident von der stärksten Koalitionspartei zu stellen sei. Gleichwohl sehe er weiterhin gute Chancen für Manfred Weber.

Nach einer lebhaften Frage- und Diskussionsrunde hatten die Gäste dann noch die Gelegenheit, sich bei einem Büffet weiter auszutauschen und die gelungene Veranstaltung ausklingen zu lassen.

 

16. April 2019

MIT – Unternehmer im Gespräch
zum Thema Elektromobilität bei Süwag in Bad Homburg

Immer mehr Elektromobilität erscheint unvermeidlich, und sie wird privates wie geschäftliches Reisen nachhaltig verändern. Daher lud die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Hochtaunus zu einem informativen Abend im Gespräch mit der Süwag nach Bad Homburg. Dem aktuellen Thema entsprechend war die Veranstaltung ausgesprochen gut besucht, und im größten Konferenzraum der Bad Homburger Süwag reichten die Sitzplätze nicht annähernd für alle Interessenten.

Nach der Eröffnung durch die MIT-Vorsitzende Claudia Kott und einem Grußwort von Bürgermeister Meinhard Matern präsentierte zunächst Standortleiter Dr. Joachim Dietrich Reinking die Struktur der Süwag und ihrer Konzerngesellschaften (wie der Syna) für den Hochtaunuskreis. Anschließend erläuterte er die aktuellen Herausforderungen für die regionale Versorgung, zu denen neben der Versorgung von Elektrofahrzeugen auch der erwartete Energiebedarf neu entstehender Rechenzentren gehört.

Daniel Backes, zuständig für den Vertrieb von Netzdienstleistungen, folgte mit einem engagierten Plädoyer für das Elektroauto. Er verwies dabei auf die im Vergleich zum Verbrennungsmotor sehr günstigen Energiekosten und drückte seine Hoffnung auf bald fallende Anschaffungspreise aus. Dabei beantwortete er auch viele Fragen zu unterschiedlichen Techniken wie Hybridantrieb, reiner Batterieantrieb oder Brennstoffzelle, zu den existierenden Anschlussvarianten, aber auch zum Unterschied zwischen dem Aufladen am normalen Wechselstromnetz und an einer Gleichstrom-Schnelladestation. Aktuelle politische Themen drehen sich gerade um Fragen, die auch Unternehmen betreffen, wie die Bezuschussung neuer Ladestationen, die Steuerbefreiung für das Aufladen am Arbeitsplatz und die Probleme von Ladestationen in Wohneigentumsgemeinschaften.

Im Anschluss an die Veranstaltung konnten die Besucher die Faszination gehobener, sportlicher Elektrofahrzeuge hautnah erleben – bei Mitfahrten, die von Auto Bach sowie Porsche Oberursel ermöglicht wurden.

Claudia Kott bei der Eröffnung
Claudia Kott und Standortleiter Dr. Joachim Dietrich Reinking
Grußwort von Bürgermeister Meinhard Matern
Bürgermeister Meinhard Matern begrüßt die zahlreichen Zuhörer
Axel Güldenpenning, Ingrid Hamer, Bürgermeister Meinhard Matern, Claudia Kott, Dr. Joachim Dietrich Reinking
Die Stühle waren bis auf den letzten Platz vergeben, und zahlreiche Besucher mussten im hinteren Teil des Raums stehen
Daniel Backes erklärt Anschlussmöglichkeiten für zu Heim und Betrieb
Daniel Backes vor dem gut gefüllten Saal

 

30. November 2018

Jahreshauptversammlung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Hochtaunus

Am 30. November hielt die MIT ihre diesjährige Mitgliederversammlung in den Räumen des Homburger Golfclubs an den Röderwiesen ab.

Die zahlreichen Veranstaltungen wurden besprochen und bewertet. Der Rückblick  ergab ein sehr positives Feedback.

Die Ergebnisse der zurückliegenden Landtagswahl müssen uns zwangsläufig zu Veränderungen in der CDU aufrufen. Es muss mehr Transparenz geschaffen werden, damit den Bürgern vor Ort die komplexen Zusammenhänge besser erklärt werden können.

Wir stehen vor großen Herausforderungen in der CDU. Eine neue Vorsitzende oder ein neuer Vorsitzender der Bundes CDU muss sich zu unseren Werten bekennen und sich den kurzfristigen Änderungen und deren Herausforderungen anpassen bzw. stellen.

„Wir hoffen sehr, dass die 1001 Delegierten des Bundesparteitages sich diese Fragen stellen und mit ihrem Votum dafür Sorge tragen, dass die CDU eine erkennbare Partei bleibt“, so die Vorsitzende Claudia Kott.

Der Bericht des Schatzmeisters Dr. Ralph Beckmann fiel positiv aus und die Kassenprüfer waren mit der Buchhaltung einverstanden.

Nachgewählt als Kassenprüfer wurde Rolf Wagner aus Bad Homburg v.d.H.

Die neu vom Vorstand ernannte und von den Mitgliedern bestätigte Mitgliederbeauftragte Susanne Beckmann möchte forciert  neue Mitglieder werben.  „Dazu gibt es einige Ideen“ sagt Beckmann. Den Mitgliedern muss ein Mehrwert geboten werden. Wir haben vor, mehr junge Wirtschafts- und Jurastudentinnen und -studenten einzubinden. Personen, die studieren oder sich in der Ausbildung befinden, können auf Antrag mit einem reduzierten Mitgliedsbeitrag aufgenommen werden. „ Als drittstärkster Kreisverband haben wir im Hochtaunuskreis noch Potential nach oben“, sagt Kott abschließend und dankt dem gesamten Vorstand für die außerordentlich gute Zusammenarbeit und besonders auch dem stets präsenten Schriftführer Axel Güldenpenning sowie dem heutigen Versammlungsleiter Gerhard Wolff.

18. Oktober 2018

MIT – politische Diskussion vor der Landtagswahl mit dem Abgeordneten Holger Bellino im Gasthof Kronenhof in Bad Homburg v.d.Höhe

In der MIT wird diskutiert – das wissen inzwischen unsere Mitglieder und Freunde. So auch am Abend des 18. Oktober 2018 – nämlich genau 10 Tage vor der Landtagswahl in Hessen,  einer wichtigen Weichenstellung für die gesamte Republik.

Die vielen politischen Termine hielten die ca. 40 Teilnehmer des Abends nicht von dem Weg in den ehemaligen Hofladen am Kronenhof ab. Die Diskussionsrunde mit Holger Bellino eröffnete die Vorsitzende Claudia Kott und brachte zum Einstieg Zahlen des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Bezug auf Investitionen in Infrastrukturprojekte  im Vergleich zu anderen Flächenländern ins Gespräch.

Betrachtet man die Trias – öffentliche Investitionen, Steuersenkung, Schuldenabbau, so ist es in Hessen seit 206 gelungen, erstmals seit 50 Jahren keine neuen Schulden mehr aufzunehmen und 400 Mio Schulden zurückzuzahlen. Bei den sprudelnden Einnahmen ist das auch gut so und steht auch so in der Hessischen Verfassung. Aber wo bleiben die Bürgerinnen und Bürger, denen trotz der großen Wirtschaftskraft Hessens und nahezu einer Vollbeschäftigung – immer weniger Geld in der Tasche bleibt? Die Antwort lautet : Familien sollen bei der Grunderwerbsteuer entlastet werden. Zugegeben, die sogenannte  kalte Progression und die Rückführung des Solidaritätsbeitrags auf 0 ist zwar eine Bundesangelegenheit, aber  Hessen hat über den Bundesrat ein Wort mitzureden.

Fragen von unserem Vorstandsmitglied und Mitglied im Landesvorstand der MIT, Dr. Paul Freiling,  stellen ab auf den erfolgten Paradigmenwechsel von einer konservativeren CDU-Regierung hin zu den vielen Kompromissen mit den Grünen. Zudem spricht er für eine Streitkultur ohne Öffentlichkeit, die es auf allen Ebenen der Politik wieder geben sollte.

Die Themen Wohnungsbau – und erneuerbare Energien (Windräder)  – Umwelt – Bildung und Ausbildung wurden ebenfalls diskutiert. Der  Abends konnte schließlich bei Essen und Getränken und guten politischen Gesprächen ausklingen.

Abschließend ist wahrzunehmen, dass die Anwesenden auf jeden Fall eine rot-rot-grüne Regierungsbildung verhindern wollen. Hierzu muss die Union mit Volker Bouffier an der Spitze die stärkste Kraft im Land Hessen bleiben !

10. August 2018

MIT Unternehmern im Gespräch: Ringspann in Bad Homburg

Die MIT organisiert für interessierte Bürger immer wieder die Gelegenheit, interessante mittelständische oder auch größere Unternehmen aus der Region aus nächster Nähe kennenzulernen und über die für diese Unternehmen releventen politischen Themen zu diskutieren. Mit der Firma Ringspann konnten wir ein familiengeführtes, mittelständisches Unternehmen kennenlernen, das von Bad Homburg aus in der ganzen Welt tätig ist.

Die Firma Ringspann wurde 1944 durch Albrecht Maurer gegründet. Hergestellt werden Antriebselemente (85 % des Gesamtumsatzes), Präzisions-Spannzeuge und Fernbetätigungen. Von den ca. 450 Mitarbeitern arbeiten etwa 250 in Deutschland. Die Fima hat insgesamt 15 Tochtergesellschaften.
Der heutige Geschäftsführer, Fabian Maurer, trat 2000 in die Firma ein und wurde 2005 zum
Geschäftsführer ernannt. Neben vielen Mitgliedern und interessierten Bürgern nahmen auch die Landtagsabgeordneten Jürgen Banzer und Holger Bellino, Parlamentarischer Geschäftsführer und stellvertretender MIT-Vorsitzender, an der Veranstaltung teil.

24. April 2018

Firmen Heilen und Datenanalyse aus dem Quantenrauschen – Esoterik in der Unternehmensberatung

Als Vertretung des Mittelstandes beschäftigt sich die MIT natürlich vor allem mit politischen Themen. Daneben möchten wir jedoch immer auch andere Themen aufgreifen, die für Unternehmer und unternehmerisch interessierte Bürger spannend sind. Hierzu gehört auch die wachsende Rolle von Beratungsangeboten in der Wirtschaft und die Frage nach der Unterscheidung seriöser und unseriöser Angebote.


Dr. Holm Gero Hümmler ist Physiker, seit mehr als 15 Jahren Unternehmensberater und seit mehr als 10 Jahren selbstständig in Bad Homburg. Noch länger beschäftigt er sich in seiner Freizeit mit der Aufklärung über Pseudowissenschaften, Esoterik und Verschwörungstheorien. Im vergangenen Jahr erschien sein Buch „Relativer Quantenquark – Kann die moderne Physik die Esoterik erklären“. Online schreibt er unter quantenquark.com und strategies-for-uncertainty.com.

Am Dienstag, den 24.4. um 19.30 spricht er im Kaminzimmer des Royal Homburger Golfclubs, An der Karlsbrücke 10, zum Thema:
Freak Management – Esoterik in der Unternehmensberatung
Unternehmensberater wird man, indem man sich entsprechende Visitenkarten drucken lässt. Erfolgreicher Unternehmensberater wird man, indem man seine Beratung an Unternehmen verkauft. Nicht jeder Klangschalentherapeut oder Feng-Shui-Berater, der „Unternehmensberatung“ unter seinen Angeboten auflistet, kann also als ernstzunehmender Unternehmensberater gezählt werden.
Umgekehrt ist Unternehmensführung auch keine exakte Wissenschaft. Unternehmerische Entscheidungen stecken voller Unwägbarkeiten, Komplexität, unbekannten und menschlichen Faktoren, bei denen auch eine gute Beratungsleistung oft in grober Vereinfachung oder auf den ersten Blick fragwürdig anmutenden Modellbildungen besteht. Ähnliches gilt in der Personalentwicklung oder im Coaching, wo das Ziel häufig die ganz subjektive Wahrnehmung oder das Verhalten einzelner Personen ist. Nicht jeder Coach, der angibt, auch einmal neurolinguistische Programmierung (NLP) gelernt zu haben oder einem gestressten Mitarbeiter zur Meditation rät, verkauft also Esoterik.
Es gibt jedoch auch auf den ersten Blick seriös auftretende und offenbar nicht gänzlich erfolglose Beratungsunternehmen, die sich mit ihren Angeboten auf Konzepte berufen, die eindeutig der Esoterik zuzuordnen sind. Ambitionierte Manager oder Unternehmer in Schwierigkeiten können sich Hilfe durch Astrologie, Global Scaling oder einen quantenphysikalischen Scan des Nullpunktsfeldes holen. Unternehmensberater „kombinieren die Effektivität der systemischen Beratung mit der Zeitlosigkeit der Geomantie“, bieten Aufstellungen nach Bert Hellinger an, werben mit ihrer schamanischen Ausbildung oder arbeiten an den Chakren der Mitarbeiter.
Ein Rundgang durch den alltäglichen Wahnsinn auf dem Beratungsmarkt.
Die MIT freut sich auf Ihre Teilnahme und auf eine lebhafte Diskussion.

26. März 2018

Die CDU Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Hochtaunus trauert um ihr langjähriges und aktives Mitglied

Oscar Müller,
der am 26. März 2018 verstorben ist.

Oscar Müller war Mitbegründer der CDU Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Hochtaunus im Jahr 1977, zeitweilig war er stellvertretender Vorsitzender der MIT Hochtaunus. Oscar Müller hat sich als Unternehmer in besonderer Weise für den Mittelstand im Usinger Land und im gesamten Hochtaunuskreis eingesetzt. Für die Verdienste im Sinne der Unternehmerinnen und Unternehmer dankt  ihm die CDU Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung für sein nachhaltiges Engagement ganz besonders.
Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.
Wir werden Oscar Müller ein ehrendes Andenken bewahren.

29 Januar 2018

MIT vor Ort – Unter dem Motto Wirtschaft und Politik im Gespräch

„Unternehmer sein im Hochtaunuskreis“

 fand die diesjährige Jahresauftaktveranstaltung der MIT Hochtaunus drei Tage vor der Landratswahl in Bad Homburg v.d. H. statt.
„Die anstehenden Landratswahlen lenken den Blick auf die Kreispolitik und dabei insbesondere auf die politischen Rahmenbedingungen für unternehmerische Tätigkeit im Hochtaunuskreis“, sagte die Vorsitzende der MIT Claudia Kott und begrüßte unter ca. 70 Gästen den amtierenden Landrat und Kandidaten zur Wiederwahl Ulrich Krebs sowie den Europa-Abgeordneten Thomas Mann, den Landtagsabgeordneten und stellvertretenden Vorsitzenden der MIT Hochtaunus Holger Bellino sowie den Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Jürgen Banzer. Bellino und Banzer waren beide als Kandidaten für die Landtagswahl am 28. Oktober  bereits wieder aufgestellt worden. Mit auf dem Podium war Kreishandwerksmeister Walter Gernhard.
So ging es nach der Begrüßung und den Grußworten von Thomas Mann und Holger Bellino direkt in eine muntere Diskussion über. Die Kreisvorsitzende Claudia Kott rief noch einmal die wichtigsten Themen des Landrats-Wahlkampfs in Erinnerung, nämlich gute Schulen, gute Verkehrsinfrastruktur, Stärkung des Ehrenamts.
Die Diskussion unter Einbeziehung des interessierten Publikums war anregend und gab auch den Politikern viele Anregungen, die sie mitnehmen konnten. In die Diskussionsrunde wurden später auch Thomas Mann und Holger Bellino einbezogen.
Für lukullische Genüsse und guten Wein sorgte dann bei interessanten und ausgeprägten Gesprächen in geselliger Runde das Personal des Hotel Steigenberger.
So konnten wir am Sonntag erneut die erfolgreiche Wahl von Ulrich Krebs feiern, nach einem kurzen, sehr heftigen Wahlkampf – von nix kommt nix….
Ulrich Krebs wurde zum dritten Mal im Amt bestätigt Er hatte zwei Gegenkandidaten, von den Grünen Ellen Enslin und von der FDP Holger Grupe. Krebs erreichte im ersten Wahlgang 57,3 Prozent,( Enslin 27,4 und Grupe 15,3 Prozent).
„Das ist ein erfreuliches Ergebnis für unseren Kandidaten, aber  unverständlich ist, dass die Menschen sogar bei einer Direktwahl wenig Interesse an ihren ‚demokratischen Möglichkeiten‘ zeigen; die Wahlbeteiligung von 27,7 Prozent lag zwar über der von vor fünf Jahren. 26 Prozent, aber das stimmt nachdenklich“, so Kott abschließend am Tag nach der Wahl.
Impressionen von der Veranstaltung: