Neues aus der MIT Hochtaunus

10. August 2018

MIT Unternehmern im Gespräch: Ringspann in Bad Homburg

Die MIT organisiert für interessierte Bürger immer wieder die Gelegenheit, interessante mittelständische oder auch größere Unternehmen aus der Region aus nächster Nähe kennenzulernen und über die für diese Unternehmen releventen politischen Themen zu diskutieren. Mit der Firma Ringspann konnten wir ein familiengeführtes, mittelständisches Unternehmen kennenlernen, das von Bad Homburg aus in der ganzen Welt tätig ist.

Die Firma Ringspann wurde 1944 durch Albrecht Maurer gegründet. Hergestellt werden Antriebselemente (85 % des Gesamtumsatzes), Präzisions-Spannzeuge und Fernbetätigungen. Von den ca. 450 Mitarbeitern arbeiten etwa 250 in Deutschland. Die Fima hat insgesamt 15 Tochtergesellschaften.
Der heutige Geschäftsführer, Fabian Maurer, trat 2000 in die Firma ein und wurde 2005 zum
Geschäftsführer ernannt. Neben vielen Mitgliedern und interessierten Bürgern nahmen auch die Landtagsabgeordneten Jürgen Banzer und Holger Bellino, Parlamentarischer Geschäftsführer und stellvertretender MIT-Vorsitzender, an der Veranstaltung teil.

 

24. April 2018

Firmen Heilen und Datenanalyse aus dem Quantenrauschen – Esoterik in der Unternehmensberatung

Als Vertretung des Mittelstandes beschäftigt sich die MIT natürlich vor allem mit politischen Themen. Daneben möchten wir jedoch immer auch andere Themen aufgreifen, die für Unternehmer und unternehmerisch interessierte Bürger spannend sind. Hierzu gehört auch die wachsende Rolle von Beratungsangeboten in der Wirtschaft und die Frage nach der Unterscheidung seriöser und unseriöser Angebote.


Dr. Holm Gero Hümmler ist Physiker, seit mehr als 15 Jahren Unternehmensberater und seit mehr als 10 Jahren selbstständig in Bad Homburg. Noch länger beschäftigt er sich in seiner Freizeit mit der Aufklärung über Pseudowissenschaften, Esoterik und Verschwörungstheorien. Im vergangenen Jahr erschien sein Buch „Relativer Quantenquark – Kann die moderne Physik die Esoterik erklären“. Online schreibt er unter quantenquark.com und strategies-for-uncertainty.com.

Am Dienstag, den 24.4. um 19.30 spricht er im Kaminzimmer des Royal Homburger Golfclubs, An der Karlsbrücke 10, zum Thema:
Freak Management – Esoterik in der Unternehmensberatung
Unternehmensberater wird man, indem man sich entsprechende Visitenkarten drucken lässt. Erfolgreicher Unternehmensberater wird man, indem man seine Beratung an Unternehmen verkauft. Nicht jeder Klangschalentherapeut oder Feng-Shui-Berater, der „Unternehmensberatung“ unter seinen Angeboten auflistet, kann also als ernstzunehmender Unternehmensberater gezählt werden.
Umgekehrt ist Unternehmensführung auch keine exakte Wissenschaft. Unternehmerische Entscheidungen stecken voller Unwägbarkeiten, Komplexität, unbekannten und menschlichen Faktoren, bei denen auch eine gute Beratungsleistung oft in grober Vereinfachung oder auf den ersten Blick fragwürdig anmutenden Modellbildungen besteht. Ähnliches gilt in der Personalentwicklung oder im Coaching, wo das Ziel häufig die ganz subjektive Wahrnehmung oder das Verhalten einzelner Personen ist. Nicht jeder Coach, der angibt, auch einmal neurolinguistische Programmierung (NLP) gelernt zu haben oder einem gestressten Mitarbeiter zur Meditation rät, verkauft also Esoterik.
Es gibt jedoch auch auf den ersten Blick seriös auftretende und offenbar nicht gänzlich erfolglose Beratungsunternehmen, die sich mit ihren Angeboten auf Konzepte berufen, die eindeutig der Esoterik zuzuordnen sind. Ambitionierte Manager oder Unternehmer in Schwierigkeiten können sich Hilfe durch Astrologie, Global Scaling oder einen quantenphysikalischen Scan des Nullpunktsfeldes holen. Unternehmensberater „kombinieren die Effektivität der systemischen Beratung mit der Zeitlosigkeit der Geomantie“, bieten Aufstellungen nach Bert Hellinger an, werben mit ihrer schamanischen Ausbildung oder arbeiten an den Chakren der Mitarbeiter.
Ein Rundgang durch den alltäglichen Wahnsinn auf dem Beratungsmarkt.
Die MIT freut sich auf Ihre Teilnahme und auf eine lebhafte Diskussion.

 

26. März 2018

Die CDU Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Hochtaunus trauert um ihr langjähriges und aktives Mitglied

Oscar Müller,
der am 26. März 2018 verstorben ist.

Oscar Müller war Mitbegründer der CDU Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Hochtaunus im Jahr 1977, zeitweilig war er stellvertretender Vorsitzender der MIT Hochtaunus. Oscar Müller hat sich als Unternehmer in besonderer Weise für den Mittelstand im Usinger Land und im gesamten Hochtaunuskreis eingesetzt. Für die Verdienste im Sinne der Unternehmerinnen und Unternehmer dankt  ihm die CDU Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung für sein nachhaltiges Engagement ganz besonders.
Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.
Wir werden Oscar Müller ein ehrendes Andenken bewahren.

 

29 Januar 2018

MIT vor Ort – Unter dem Motto Wirtschaft und Politik im Gespräch

„Unternehmer sein im Hochtaunuskreis“

 fand die diesjährige Jahresauftaktveranstaltung der MIT Hochtaunus drei Tage vor der Landratswahl in Bad Homburg v.d. H. statt.
„Die anstehenden Landratswahlen lenken den Blick auf die Kreispolitik und dabei insbesondere auf die politischen Rahmenbedingungen für unternehmerische Tätigkeit im Hochtaunuskreis“, sagte die Vorsitzende der MIT Claudia Kott und begrüßte unter ca. 70 Gästen den amtierenden Landrat und Kandidaten zur Wiederwahl Ulrich Krebs sowie den Europa-Abgeordneten Thomas Mann, den Landtagsabgeordneten und stellvertretenden Vorsitzenden der MIT Hochtaunus Holger Bellino sowie den Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Jürgen Banzer. Bellino und Banzer waren beide als Kandidaten für die Landtagswahl am 28. Oktober  bereits wieder aufgestellt worden. Mit auf dem Podium war Kreishandwerksmeister Walter Gernhard.
So ging es nach der Begrüßung und den Grußworten von Thomas Mann und Holger Bellino direkt in eine muntere Diskussion über. Die Kreisvorsitzende Claudia Kott rief noch einmal die wichtigsten Themen des Landrats-Wahlkampfs in Erinnerung, nämlich gute Schulen, gute Verkehrsinfrastruktur, Stärkung des Ehrenamts.
Die Diskussion unter Einbeziehung des interessierten Publikums war anregend und gab auch den Politikern viele Anregungen, die sie mitnehmen konnten. In die Diskussionsrunde wurden später auch Thomas Mann und Holger Bellino einbezogen.
Für lukullische Genüsse und guten Wein sorgte dann bei interessanten und ausgeprägten Gesprächen in geselliger Runde das Personal des Hotel Steigenberger.
So konnten wir am Sonntag erneut die erfolgreiche Wahl von Ulrich Krebs feiern, nach einem kurzen, sehr heftigen Wahlkampf – von nix kommt nix….
Ulrich Krebs wurde zum dritten Mal im Amt bestätigt Er hatte zwei Gegenkandidaten, von den Grünen Ellen Enslin und von der FDP Holger Grupe. Krebs erreichte im ersten Wahlgang 57,3 Prozent,( Enslin 27,4 und Grupe 15,3 Prozent).
„Das ist ein erfreuliches Ergebnis für unseren Kandidaten, aber  unverständlich ist, dass die Menschen sogar bei einer Direktwahl wenig Interesse an ihren ‚demokratischen Möglichkeiten‘ zeigen; die Wahlbeteiligung von 27,7 Prozent lag zwar über der von vor fünf Jahren. 26 Prozent, aber das stimmt nachdenklich“, so Kott abschließend am Tag nach der Wahl.
Impressionen von der Veranstaltung:
 

 

25.September 2017  – genau einen Tag nach der Bundestagswahl

Finanzplatz und Brexit

Ein Highlight war die VA mit Dr. Gertrud Rosa Traud, Chefvolkswirtin und Leiterin Research der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Mit Frau Dr. Traud konnten wir eine profunde Kennerin der Materie gewinnen, die sich herausragend auch der Forschung und Lehre widmet.

80 Teilnehmer diskutierten im Anschluss an die Veranstaltung

Nachzulesen : Finanzplatz Frankfurt  in der Pole-Position für Brexit Banker – www.helabaVolkswirtschaft/Research   – aus September 2017

Zur Referentin :

Dr. Gertrud Rosa Traud ist seit 2005 Chefvolkswirtin und seit Ende 2006 auch Leiterin Research der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Zuvor studierte sie in Mainz und Michigan VWL und schloss mit der Promotion ab. Nach Stationen bei Julius Bär und der Bankgesellschaft Berlin wechselte sie zur Helaba.

Zudem engagiert sich die einzige Chefvolkswirtin Deutschlands in Wissenschaft und Lehre. Sie hielt u.a. Vorlesungen an der  Warschau Warsaw (pol. Warszawa) School of Economics und lehrte an der Frankfurt School of Finance & Management. Sie erhielt im Jahr 2003 einen Ruf als Professorin an die Fachhochschule Darmstadt.

 

13. September 2017
Wirtschaft und Politik im Gespräch
Die noch bevorstehende Bundestagswahl gab uns die Gelegenheit , die Herausforderungen für den Mittelstand in den Blick zu nehmen. Vor allem die mit dem Begriff „Wirtschaft 4.0“ beschriebene Veränderungsdynamik wirft vielfältige Fragen auf.
Die Veranstaltung am 13. September mit Markus Koob und dem Vertreter der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände VhU, Dr. Clemens Christmann, moderiert von Vorstandsmitglied und Mitglied des Landesvorstands der MIT Hessen Dr. Paul Freiling – war eine sehr gelungene Veranstaltung, an der viele Unternehmer teilnahmen und ihre Sorgen bezüglich hoher Investitionen für die Digitalisierung loswerden wollten – aber auch die Chancen diskutierten. Auch der Landtagsabgeordnete Holger Bellino liess sich die Diskussion nicht entgehen und kam zur Veranstaltung.

Teilnehmerzahl – 40 –

 

28. August 2017

MIT Hochtaunus weiter mit Claudia Kott

Auch in den kommenden zwei Jahren steht Claudia Kott an der Spitze der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Hochtaunus. Bei der Mitgliederversammlung des Kreisverbands wurde die Bad Homburgerin einstimmig wiedergewählt. Der Wehrheimer Dr. Paul Freiling, auch Mitglied des hessischen Landesvorstandes, wird den Kreisverband weiterhin auf Landes- und Bundesebene vertreten. Zu stellvertretende Vorsitzende wurden Susanne Beckmann (Bad Homburg) und der Neu-Anspacher Landtagsabgeordnete Holger Bellino gewählt.

In ihrem Bericht zog Claudia Kott eine positive Bilanz der vergangenen zwei Jahre, zeigte aber auch Aufgabenfelder für die Zukunft auf. So könne die Hochtaunus-MIT sich über eine Anzahl neuer Mitglieder freuen, sei aber im hessischen Vergleich nach wie vor einer der kleineren Verbände. Ein Highlight des vergangenen Jahres sei die Veranstaltung mit dem MIT-Bundesvorsitzenden Carsten Linnemann gewesen. Zu den wichtigsten inhaltlichen Themen hätten neben Fragen der Infrastruktur vor allem bürokratische Eingriffe in Bereichen wie Wohnungsbau, Wärmedämmung oder Sonntagsöffnungszeiten gehört.

Der Vorstand der MIT Hochtaunus 2017/18 (von links): Dr. Jan Thomas Petersen, Ingrid Hamer, Dr. Karl-Alexander Rastädter, Claudia Kott (Vorsitzende), Dr. Ralph Beckmann (Schatzmeister), Susanne Beckmann (Stellvertretende Vorsitzende), Axel Güldenpenning (Schriftführer), Dr. Holm Gero Hümmler. Abwesend: Holger Bellino MdL (Stellvertretender Vorsitzender), Dr. Paul Freiling, Andreas Holzwarth-Rochford, Markus Koob MdB, Harald Schnitzer.

30. Mai 2017

MIT in der Taunus-Zeitung vom 30. Mai 2017

Die MIT Hochtaunus fordert eine verlässliche Regelung für verkaufsoffene Sonntage

 

10. Januar 2017

Bundesvorsitzender der Mittelstandsvereinigung Carsten Linnemann in Bad Homburg

Impulse für den deutschen Mittelstand – Wirtschaftspolitik neu denken

Optimismus, aber auch deutliche Kritik an der Politik und der eigenen Partei prägten den Auftritt des Bundesvorsitzenden der CDU-Mittelstandsvereinigung, Carsten Linnemann, in Bad Homburg. Der 39-jährige Bundestagsabgeordnete gastierte auf Einladung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Hochtaunus im neu gestalteten Steigenberger Hotel – und trotzte für die Anreise auch den Widrigkeiten des Wetters.

Linnemann verwies auf Erfolge der Mittelstandsvereinigung in der großen Koalition, vor allem bei der Flexi-Rente und bei der Bekämpfung der sogenannten kalten Progression. Bei dieser führt die Zunahme der Steuersätze mit dem Einkommen zu einer höheren Besteuerung von Arbeitnehmern, selbst wenn ihr Einkommen nur im Rahmen der Inflation wächst. Es sei wichtig, dem Steuerzahler diese zusätzlichen Staatseinnahmen zurückzugeben, bevor in der Politik andere Begehrlichkeiten entstünden, so Linnemann: „Wann immer der Staat mehr Geld zur Verfügung hat, wird er Wege finden, das auch auszugeben.“

Weniger erfreulich sei die Situation auf dem für den Mittelstand so wichtigen Gebiet der Arbeits- und Sozialpolitik. Hier habe die SPD die Koalitionsverhandlungen klar gewonnen – vor allem wegen schlechter Vorbereitung auf Seiten der CDU. Ein weiteres Problem sei die oft realitätsfremde Umsetzung der Verhandlungsergebnisse: „Eigentlich müsste sich Bürokratie so langsam auflösen, weil sich das Arbeitsleben verändert und Arbeitnehmer unabhängiger werden. Stattdessen muss der Arbeitgeber bei Mitarbeitern, die von zu Hause arbeiten, kontrollieren, wie dort der Bürostuhl aussieht.“ Linnemann gilt in der eigenen Partei als junger Rebell, seit er im Bundestag gegen die Euro-Rettungsstrategie für Griechenland stimmte.

Seinen unterhaltsamen und zum Teil bissig-witzigen Vortrag bereicherte der junge Abgeordnete mit persönlichen Erfahrungen aus der Buchhandlung seiner Eltern in Paderborn und als Volkswirt bei der Deutschen Bank. Seine Kritik beschränkte sich dabei nicht auf rein parteipolitische Themen. Nicht nur die Politik, sondern auch Wirtschaft und Medien hätten durch die Griechenlandkrise und durch fehlende Offenheit in der Kommunikation zur Flüchtlingskrise an Vertrauen verloren. Bei vielen Menschen sei der Eindruck entstanden „Die machen eh, was sie wollen.“ Für dieses Vertrauen müsse gerade im Hinblick auf die anstehenden Wahltage gearbeitet werden. „Wir müssen auch mehr die Zusammenhänge erklären. TTIP ist so ein Thema, wo wir das nicht geschafft haben. Wir müssen klar sagen, gerade wir in Deutschland brauchen offene Märkte.“

Vor dem Auftritt von Linnemann, dessen Flug aus Berlin durch Schneefall deutlich verspätet ankam, begrüßten Oberbürgermeister Alexander Hetjes und Landrat Ulrich Krebs die rund 100 Zuhörer. Der Landesvorsitzende der hessischen Mittelstandsvereinigung, Frank Hartmann, stimmte mit deutlichen Worten auf Linnemanns Vortrag ein. Insbesondere kritisierte er die Bürokratie und mangelnde Verlässlichkeit durch realitätsferne Detailregelungen aus dem Arbeitsministerium von Andrea Nahles (SPD), zum Beispiel beim Mindestlohn und beim Entgeltgleichheitsgesetz. Gleichzeitig lobte er ausdrücklich die gute Zusammenarbeit in Wirtschaftsfragen innerhalb der schwarz-grünen Koalition in Hessen. Zu den Ehrengästen der Veranstaltung gehörten der Ehrenvorsitzende der MIT Hochtaunus, Prof. Dr. Agilof Lamperstorfer, Kreishandwerksmeister Walter Gernhard und der ehemalige Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Hugo Müller-Vogg.

Eintreffen der Gäste im neu gestalteten Konferenzbereich des Bad Homburger Steigenberger Hotels

Der Saal im Steigenberger Hotel war gut gefüllt

Begrüßung durch Claudia Kott, Vorsitzende der MIT Hochtaunus

Grußwort des Oberbürgermeisters, Alexander Hetjes

Grußwort des Landrats, Ulrich Krebs

Grußwort und Einführung ins Thema durch Frank Hartmann, Landesvorsitzender der MIT Hessen

Die Gäste freuen sich über den eingetroffenen Carsten Linnemann

Vortrag von Carsten Linnemann, Bundesvorsitzender der MIT

Diskussion: Claudia Kott, Carsten Linnemann

Frank Hartmann, Claudia Kott, Carsten Linnemann (v.l.)