Neues aus der MIT Hochtaunus

15. Januar 2020

Einladung „MIT – Jahres-Auftaktveranstaltung“

Sehr geehrte Mitglieder,
sehr geehrte Freunde der MIT,
wir freuen uns sehr, dass wir Herrn Prof. h.c. Dr. Heinz Friedrich Ruppert Riesenhuber MdB a.D. gewinnen konnten, aus seiner heutigen Perspektive zu uns zu sprechen.
Prof. Riesenhuber war von 1976 bis 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er fungierte im 17. und 18. Deutschen Bundestag als Alterspräsident. Von 1982 bis 1993 war er Bundesminister für Forschung und Technologie, er war Forschungspräsident und veröffentlichte unter anderen das Buch „Ethik in Wissenschaft und Technik“, er ist seit 1979 Vorsitzender des Bezirksverbands Rhein-Main (ehemals Untermain).
Die Veranstaltung findet am Samstag, 01. Februar 2020 um 11.00 Uhr im Hotel Steigenberger, Kaiser-Friedrich-Promenade 69 – 75 in 61348 Bad Homburg v.d. Höhe statt.
Dabei sein werden, Oberbürgermeister Alexander Hetjes, Bürgermeister Meinhard Matern, die Landtagsabgeordneten Jürgen Banzer und Holger Bellino.
Ein Grußwort spricht unser Bundestagsabgeordneter Markus Koob.
Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion und Ihr Kommen!
Mit freundlichen Grüßen
Claudia Kott
Vorsitzende

 

1. Dezember 2019

Impressionen vom festlichen Weihnachtsgansessen der MIT Hochtaunus


 

1. Juli 2019

MIT Pressemitteilung zur Neufassung der Grundsteuer
Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung

Die MIT Hochtaunus begrüßt, dass sich die Koalition in Berlin mit den Ländern auf einen Reformvorschlag für die Grundsteuer geeinigt hat und ein Gesetzespaket vorgelegt hat.

Die Reform ist notwendig geworden, weil das Bundesverfassungsgericht in 2018 die derzeitigen gesetzlichen Regelungen zur Grundsteuer für verfassungswidrig erklärt hat.

Besonders wichtig ist die geplante Öffnungsklausel für die Bundesländer. Dazu ist auch das Grundgesetz zu ändern. Jedes Bundesland ist dazu ermächtigt, künfitig ein eigenes Gesetz zur Grundsteuer zu erlassen und damit den Gegebenheiten vor Ort Rechnung zu tragen. Die MIT Hochtaunus begrüßt auch den Vorschlag, eine Grundsteuer C neu einzuführen. Das betrifft die Möglichkeit für baureifes Gelände besondere Hebesätze festzulegen, um Spekulationen vorzubeugen.

Die MIT Hochtaunus fordert den Landesgesetzgeber auf, die Möglichkeit der Öffnungsklausel in Anspruch zu nehmen und eine wesentliche Vereinfachung der Ermittlung der Bemessungsgrundlage vorzugeben.

Die MIT Hochtaunus fordert damit die Entlastung der Finanzverwaltungen, die alle Grundbesitze neu bewerten müssen. Unnötige Personalaufwächse in den Finanzverwaltungen sind zu vermeiden.

„Das kommunale Hebesatzrecht bleibt erhalten und stärkt die kommunale Selbstverwaltung. 14 Milliarden Euros Einnahmen aus der Grundsteuer sollen auch weiter den Kommunen zufließen“ sagt die Vorsitzende Claudia Kott.

Insbesondere die Grundsteuer C soll als Lenkungsmöglichkeit genutzt werden. Die MIT Hochtaunus erwartet allerdings, dass die Kommunen die Hebesätze so ändern, dass keine Steuermehreinnahmen (Steuererhöhungen) entstehen.

„Die Grundsteuer muss auch weiter umlagefähig für die Nebenkosten sein“, so Kott abschließend.

 

15. Juni 2019

MIT-Polit-Talk „Nachlese zur Europawahl“

Auf reges Interesse stieß die Veranstaltung „Nachlese zur Europawahl“ der MIT Hochtaunus mit Kanzleramtsminister Prof. Dr. Helge Braun am 15. Juni in Bad Homburg.

Nach der Begrüßung der zahlreich erschienenen Gäste durch Claudia Kott, Vorsitzende der MIT Hochtaunus, begann Kanzleramtsminister Prof. Dr. Helge Braun im mit 80 Besuchern vollständig gefüllten Saal des Hotels Steigenberger mit einer Analyse des Ergebnisses der Europawahl und dessen Konsequenzen für die kommende Legislaturperiode. Dabei zeigte sich Braun zunächst erleichtert, dass rechtspopulistische Parteien nicht die zunächst befürchteten Erfolge verbuchen konnten. Damit hätten die Wähler für ein starkes gemeinsames Europa gestimmt, welches allein in der Lage sei, die aktuellen weltpolitischen Probleme zu meistern.

Unter anderem auch im Bereich der Terrorismusabwehr sei eine deutlich engere Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten erforderlich. Dabei reiche eine länderübergreifende Fahndung nach den Drahtziehern nicht aus; notwendig sei für eine erfolgreiche Anschlagsprävention etwa auch der grenzüberschreitende Austausch von Geheimdienstdaten. Damit eine solche Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten  funktionieren könne, bedürfe es jedoch gemeinsamer Werte in der Union wie insbesondere auch eines einheitlichen Verständnisses von Rechtsstaatlichkeit.

Ein gemeinsames Auftreten zur Verteidigung gesamteuropäischer Interessen sei insbesondere angesichts der derzeitigen handelspolitischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China  von fundamentaler Bedeutung. Nur so könne Europa einen ernstzunehmenden Verhandlungspartner für die Weltmächte darstellen. Gemeinsame Anstrengungen der Union seien zudem etwa auch auf dem Feld des Klimaschutzes erforderlich.

Den wohl nicht mehr vermeidbaren Brexit sieht Prof. Dr. Braun als problematisch auf dem Weg hin zu einem starken Europa. Das Vereinigte Königreich bleibe allerdings auch nach einem Brexit ein wichtiger handels- und sicherheitspolitischer Partner der Europäischen Union und nicht nur geografisch ein Teil Europas. Nachverhandlungen über den Austrittsvertrag erteilte Prof. Dr. Braun eine Absage; allerdings sollte den Briten im Interesse eines auch weiterhin guten Verhältnisses kein Ultimatum gesetzt werden.

Nicht einfach stelle sich die Wahl des neuen Kommissionspräsidenten im Hinblick auf die Sitzverteilung im Europaparlament nach der Wahl dar. Für Mehrheitsentscheidungen müssten Koalitionen gebildet werden, wobei es bei den Parteien im Europäischen Parlament – anders als etwa in Deutschland – keinen zwingenden Konsens dahingehend gebe, dass der Kommissionspräsident von der stärksten Koalitionspartei zu stellen sei. Gleichwohl sehe er weiterhin gute Chancen für Manfred Weber.

Nach einer lebhaften Frage- und Diskussionsrunde hatten die Gäste dann noch die Gelegenheit, sich bei einem Büffet weiter auszutauschen und die gelungene Veranstaltung ausklingen zu lassen.

 

16. April 2019

MIT – Unternehmer im Gespräch
zum Thema Elektromobilität bei Süwag in Bad Homburg

Immer mehr Elektromobilität erscheint unvermeidlich, und sie wird privates wie geschäftliches Reisen nachhaltig verändern. Daher lud die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Hochtaunus zu einem informativen Abend im Gespräch mit der Süwag nach Bad Homburg. Dem aktuellen Thema entsprechend war die Veranstaltung ausgesprochen gut besucht, und im größten Konferenzraum der Bad Homburger Süwag reichten die Sitzplätze nicht annähernd für alle Interessenten.

Nach der Eröffnung durch die MIT-Vorsitzende Claudia Kott und einem Grußwort von Bürgermeister Meinhard Matern präsentierte zunächst Standortleiter Dr. Joachim Dietrich Reinking die Struktur der Süwag und ihrer Konzerngesellschaften (wie der Syna) für den Hochtaunuskreis. Anschließend erläuterte er die aktuellen Herausforderungen für die regionale Versorgung, zu denen neben der Versorgung von Elektrofahrzeugen auch der erwartete Energiebedarf neu entstehender Rechenzentren gehört.

Daniel Backes, zuständig für den Vertrieb von Netzdienstleistungen, folgte mit einem engagierten Plädoyer für das Elektroauto. Er verwies dabei auf die im Vergleich zum Verbrennungsmotor sehr günstigen Energiekosten und drückte seine Hoffnung auf bald fallende Anschaffungspreise aus. Dabei beantwortete er auch viele Fragen zu unterschiedlichen Techniken wie Hybridantrieb, reiner Batterieantrieb oder Brennstoffzelle, zu den existierenden Anschlussvarianten, aber auch zum Unterschied zwischen dem Aufladen am normalen Wechselstromnetz und an einer Gleichstrom-Schnelladestation. Aktuelle politische Themen drehen sich gerade um Fragen, die auch Unternehmen betreffen, wie die Bezuschussung neuer Ladestationen, die Steuerbefreiung für das Aufladen am Arbeitsplatz und die Probleme von Ladestationen in Wohneigentumsgemeinschaften.

Im Anschluss an die Veranstaltung konnten die Besucher die Faszination gehobener, sportlicher Elektrofahrzeuge hautnah erleben – bei Mitfahrten, die von Auto Bach sowie Porsche Oberursel ermöglicht wurden.

Claudia Kott bei der Eröffnung
Claudia Kott und Standortleiter Dr. Joachim Dietrich Reinking
Grußwort von Bürgermeister Meinhard Matern
Bürgermeister Meinhard Matern begrüßt die zahlreichen Zuhörer
Axel Güldenpenning, Ingrid Hamer, Bürgermeister Meinhard Matern, Claudia Kott, Dr. Joachim Dietrich Reinking
Die Stühle waren bis auf den letzten Platz vergeben, und zahlreiche Besucher mussten im hinteren Teil des Raums stehen
Daniel Backes erklärt Anschlussmöglichkeiten für zu Heim und Betrieb
Daniel Backes vor dem gut gefüllten Saal

 

30. November 2018

Jahreshauptversammlung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Hochtaunus

Am 30. November hielt die MIT ihre diesjährige Mitgliederversammlung in den Räumen des Homburger Golfclubs an den Röderwiesen ab.

Die zahlreichen Veranstaltungen wurden besprochen und bewertet. Der Rückblick  ergab ein sehr positives Feedback.

Die Ergebnisse der zurückliegenden Landtagswahl müssen uns zwangsläufig zu Veränderungen in der CDU aufrufen. Es muss mehr Transparenz geschaffen werden, damit den Bürgern vor Ort die komplexen Zusammenhänge besser erklärt werden können.

Wir stehen vor großen Herausforderungen in der CDU. Eine neue Vorsitzende oder ein neuer Vorsitzender der Bundes CDU muss sich zu unseren Werten bekennen und sich den kurzfristigen Änderungen und deren Herausforderungen anpassen bzw. stellen.

„Wir hoffen sehr, dass die 1001 Delegierten des Bundesparteitages sich diese Fragen stellen und mit ihrem Votum dafür Sorge tragen, dass die CDU eine erkennbare Partei bleibt“, so die Vorsitzende Claudia Kott.

Der Bericht des Schatzmeisters Dr. Ralph Beckmann fiel positiv aus und die Kassenprüfer waren mit der Buchhaltung einverstanden.

Nachgewählt als Kassenprüfer wurde Rolf Wagner aus Bad Homburg v.d.H.

Die neu vom Vorstand ernannte und von den Mitgliedern bestätigte Mitgliederbeauftragte Susanne Beckmann möchte forciert  neue Mitglieder werben.  „Dazu gibt es einige Ideen“ sagt Beckmann. Den Mitgliedern muss ein Mehrwert geboten werden. Wir haben vor, mehr junge Wirtschafts- und Jurastudentinnen und -studenten einzubinden. Personen, die studieren oder sich in der Ausbildung befinden, können auf Antrag mit einem reduzierten Mitgliedsbeitrag aufgenommen werden. „ Als drittstärkster Kreisverband haben wir im Hochtaunuskreis noch Potential nach oben“, sagt Kott abschließend und dankt dem gesamten Vorstand für die außerordentlich gute Zusammenarbeit und besonders auch dem stets präsenten Schriftführer Axel Güldenpenning sowie dem heutigen Versammlungsleiter Gerhard Wolff.

18. Oktober 2018

MIT – politische Diskussion vor der Landtagswahl mit dem Abgeordneten Holger Bellino im Gasthof Kronenhof in Bad Homburg v.d.Höhe

In der MIT wird diskutiert – das wissen inzwischen unsere Mitglieder und Freunde. So auch am Abend des 18. Oktober 2018 – nämlich genau 10 Tage vor der Landtagswahl in Hessen,  einer wichtigen Weichenstellung für die gesamte Republik.

Die vielen politischen Termine hielten die ca. 40 Teilnehmer des Abends nicht von dem Weg in den ehemaligen Hofladen am Kronenhof ab. Die Diskussionsrunde mit Holger Bellino eröffnete die Vorsitzende Claudia Kott und brachte zum Einstieg Zahlen des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Bezug auf Investitionen in Infrastrukturprojekte  im Vergleich zu anderen Flächenländern ins Gespräch.

Betrachtet man die Trias – öffentliche Investitionen, Steuersenkung, Schuldenabbau, so ist es in Hessen seit 206 gelungen, erstmals seit 50 Jahren keine neuen Schulden mehr aufzunehmen und 400 Mio Schulden zurückzuzahlen. Bei den sprudelnden Einnahmen ist das auch gut so und steht auch so in der Hessischen Verfassung. Aber wo bleiben die Bürgerinnen und Bürger, denen trotz der großen Wirtschaftskraft Hessens und nahezu einer Vollbeschäftigung – immer weniger Geld in der Tasche bleibt? Die Antwort lautet : Familien sollen bei der Grunderwerbsteuer entlastet werden. Zugegeben, die sogenannte  kalte Progression und die Rückführung des Solidaritätsbeitrags auf 0 ist zwar eine Bundesangelegenheit, aber  Hessen hat über den Bundesrat ein Wort mitzureden.

Fragen von unserem Vorstandsmitglied und Mitglied im Landesvorstand der MIT, Dr. Paul Freiling,  stellen ab auf den erfolgten Paradigmenwechsel von einer konservativeren CDU-Regierung hin zu den vielen Kompromissen mit den Grünen. Zudem spricht er für eine Streitkultur ohne Öffentlichkeit, die es auf allen Ebenen der Politik wieder geben sollte.

Die Themen Wohnungsbau – und erneuerbare Energien (Windräder)  – Umwelt – Bildung und Ausbildung wurden ebenfalls diskutiert. Der  Abends konnte schließlich bei Essen und Getränken und guten politischen Gesprächen ausklingen.

Abschließend ist wahrzunehmen, dass die Anwesenden auf jeden Fall eine rot-rot-grüne Regierungsbildung verhindern wollen. Hierzu muss die Union mit Volker Bouffier an der Spitze die stärkste Kraft im Land Hessen bleiben !

10. August 2018

MIT Unternehmern im Gespräch: Ringspann in Bad Homburg

Die MIT organisiert für interessierte Bürger immer wieder die Gelegenheit, interessante mittelständische oder auch größere Unternehmen aus der Region aus nächster Nähe kennenzulernen und über die für diese Unternehmen releventen politischen Themen zu diskutieren. Mit der Firma Ringspann konnten wir ein familiengeführtes, mittelständisches Unternehmen kennenlernen, das von Bad Homburg aus in der ganzen Welt tätig ist.

Die Firma Ringspann wurde 1944 durch Albrecht Maurer gegründet. Hergestellt werden Antriebselemente (85 % des Gesamtumsatzes), Präzisions-Spannzeuge und Fernbetätigungen. Von den ca. 450 Mitarbeitern arbeiten etwa 250 in Deutschland. Die Fima hat insgesamt 15 Tochtergesellschaften.
Der heutige Geschäftsführer, Fabian Maurer, trat 2000 in die Firma ein und wurde 2005 zum
Geschäftsführer ernannt. Neben vielen Mitgliedern und interessierten Bürgern nahmen auch die Landtagsabgeordneten Jürgen Banzer und Holger Bellino, Parlamentarischer Geschäftsführer und stellvertretender MIT-Vorsitzender, an der Veranstaltung teil.

24. April 2018

Firmen Heilen und Datenanalyse aus dem Quantenrauschen – Esoterik in der Unternehmensberatung

Als Vertretung des Mittelstandes beschäftigt sich die MIT natürlich vor allem mit politischen Themen. Daneben möchten wir jedoch immer auch andere Themen aufgreifen, die für Unternehmer und unternehmerisch interessierte Bürger spannend sind. Hierzu gehört auch die wachsende Rolle von Beratungsangeboten in der Wirtschaft und die Frage nach der Unterscheidung seriöser und unseriöser Angebote.


Dr. Holm Gero Hümmler ist Physiker, seit mehr als 15 Jahren Unternehmensberater und seit mehr als 10 Jahren selbstständig in Bad Homburg. Noch länger beschäftigt er sich in seiner Freizeit mit der Aufklärung über Pseudowissenschaften, Esoterik und Verschwörungstheorien. Im vergangenen Jahr erschien sein Buch „Relativer Quantenquark – Kann die moderne Physik die Esoterik erklären“. Online schreibt er unter quantenquark.com und strategies-for-uncertainty.com.

Am Dienstag, den 24.4. um 19.30 spricht er im Kaminzimmer des Royal Homburger Golfclubs, An der Karlsbrücke 10, zum Thema:
Freak Management – Esoterik in der Unternehmensberatung
Unternehmensberater wird man, indem man sich entsprechende Visitenkarten drucken lässt. Erfolgreicher Unternehmensberater wird man, indem man seine Beratung an Unternehmen verkauft. Nicht jeder Klangschalentherapeut oder Feng-Shui-Berater, der „Unternehmensberatung“ unter seinen Angeboten auflistet, kann also als ernstzunehmender Unternehmensberater gezählt werden.
Umgekehrt ist Unternehmensführung auch keine exakte Wissenschaft. Unternehmerische Entscheidungen stecken voller Unwägbarkeiten, Komplexität, unbekannten und menschlichen Faktoren, bei denen auch eine gute Beratungsleistung oft in grober Vereinfachung oder auf den ersten Blick fragwürdig anmutenden Modellbildungen besteht. Ähnliches gilt in der Personalentwicklung oder im Coaching, wo das Ziel häufig die ganz subjektive Wahrnehmung oder das Verhalten einzelner Personen ist. Nicht jeder Coach, der angibt, auch einmal neurolinguistische Programmierung (NLP) gelernt zu haben oder einem gestressten Mitarbeiter zur Meditation rät, verkauft also Esoterik.
Es gibt jedoch auch auf den ersten Blick seriös auftretende und offenbar nicht gänzlich erfolglose Beratungsunternehmen, die sich mit ihren Angeboten auf Konzepte berufen, die eindeutig der Esoterik zuzuordnen sind. Ambitionierte Manager oder Unternehmer in Schwierigkeiten können sich Hilfe durch Astrologie, Global Scaling oder einen quantenphysikalischen Scan des Nullpunktsfeldes holen. Unternehmensberater „kombinieren die Effektivität der systemischen Beratung mit der Zeitlosigkeit der Geomantie“, bieten Aufstellungen nach Bert Hellinger an, werben mit ihrer schamanischen Ausbildung oder arbeiten an den Chakren der Mitarbeiter.
Ein Rundgang durch den alltäglichen Wahnsinn auf dem Beratungsmarkt.
Die MIT freut sich auf Ihre Teilnahme und auf eine lebhafte Diskussion.

26. März 2018

Die CDU Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Hochtaunus trauert um ihr langjähriges und aktives Mitglied

Oscar Müller,
der am 26. März 2018 verstorben ist.

Oscar Müller war Mitbegründer der CDU Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Hochtaunus im Jahr 1977, zeitweilig war er stellvertretender Vorsitzender der MIT Hochtaunus. Oscar Müller hat sich als Unternehmer in besonderer Weise für den Mittelstand im Usinger Land und im gesamten Hochtaunuskreis eingesetzt. Für die Verdienste im Sinne der Unternehmerinnen und Unternehmer dankt  ihm die CDU Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung für sein nachhaltiges Engagement ganz besonders.
Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.
Wir werden Oscar Müller ein ehrendes Andenken bewahren.

29 Januar 2018

MIT vor Ort – Unter dem Motto Wirtschaft und Politik im Gespräch

„Unternehmer sein im Hochtaunuskreis“

 fand die diesjährige Jahresauftaktveranstaltung der MIT Hochtaunus drei Tage vor der Landratswahl in Bad Homburg v.d. H. statt.
„Die anstehenden Landratswahlen lenken den Blick auf die Kreispolitik und dabei insbesondere auf die politischen Rahmenbedingungen für unternehmerische Tätigkeit im Hochtaunuskreis“, sagte die Vorsitzende der MIT Claudia Kott und begrüßte unter ca. 70 Gästen den amtierenden Landrat und Kandidaten zur Wiederwahl Ulrich Krebs sowie den Europa-Abgeordneten Thomas Mann, den Landtagsabgeordneten und stellvertretenden Vorsitzenden der MIT Hochtaunus Holger Bellino sowie den Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Jürgen Banzer. Bellino und Banzer waren beide als Kandidaten für die Landtagswahl am 28. Oktober  bereits wieder aufgestellt worden. Mit auf dem Podium war Kreishandwerksmeister Walter Gernhard.
So ging es nach der Begrüßung und den Grußworten von Thomas Mann und Holger Bellino direkt in eine muntere Diskussion über. Die Kreisvorsitzende Claudia Kott rief noch einmal die wichtigsten Themen des Landrats-Wahlkampfs in Erinnerung, nämlich gute Schulen, gute Verkehrsinfrastruktur, Stärkung des Ehrenamts.
Die Diskussion unter Einbeziehung des interessierten Publikums war anregend und gab auch den Politikern viele Anregungen, die sie mitnehmen konnten. In die Diskussionsrunde wurden später auch Thomas Mann und Holger Bellino einbezogen.
Für lukullische Genüsse und guten Wein sorgte dann bei interessanten und ausgeprägten Gesprächen in geselliger Runde das Personal des Hotel Steigenberger.
So konnten wir am Sonntag erneut die erfolgreiche Wahl von Ulrich Krebs feiern, nach einem kurzen, sehr heftigen Wahlkampf – von nix kommt nix….
Ulrich Krebs wurde zum dritten Mal im Amt bestätigt Er hatte zwei Gegenkandidaten, von den Grünen Ellen Enslin und von der FDP Holger Grupe. Krebs erreichte im ersten Wahlgang 57,3 Prozent,( Enslin 27,4 und Grupe 15,3 Prozent).
„Das ist ein erfreuliches Ergebnis für unseren Kandidaten, aber  unverständlich ist, dass die Menschen sogar bei einer Direktwahl wenig Interesse an ihren ‚demokratischen Möglichkeiten‘ zeigen; die Wahlbeteiligung von 27,7 Prozent lag zwar über der von vor fünf Jahren. 26 Prozent, aber das stimmt nachdenklich“, so Kott abschließend am Tag nach der Wahl.
Impressionen von der Veranstaltung: